5 Tipps zur Stärkung des Immunsystems

Nasskaltes Wetter, heftiger Wind und schniefende Zeitgenossen bedrohen die Gesundheit. Jetzt ist ein starkes Immunsystem gefragt! Und das will trainiert sein. Am besten fängst du gleich damit an. Mit diesen Tipps bist du für schmuddeliges Frühjahrs- und Herbstwetter stets gut gerüstet.

1. Abhärten

Wenn es kalt ist, ziehen sich die äußeren Blutgefäße zusammen, damit er Körper nicht zu viel Wärme abgibt und auskühlt. Dieses Thermoregulationssystem kannst du trainieren, indem du morgens nach der wohlig warmen Dusche kalt nachduschst. Anfänger starten mit lauwarmem Wasser über Beinen, Armen und dem Rücken oder mit Wechselfußbädern. Fortgeschrittene duschen einfach mehrmals hintereinander heiß und kalt. Wichtig ist, dass zum Schluss immer die kalte Brause zum Einsatz kommt.

2. Trockenbürstenmassage

Die Trockenbürstenmassage, ein Massagehandschuh ist ebenfalls empfehlenswert, kannst du ebenfalls in die morgendliche Körperpflege integrieren. Vor dem Duschen wird sie nach dem Prinzip „von unten nach oben, von außen zum Herzen hin“ angewendet. Die in kleinen Kreisen ausgeführte Massage aktiviert den Kreislauf und fördert den Lymphfluss. Das regt die Zellen des Abwehrsystems an. Erwünschter Anti-Aging Nebeneffekt: Das leichte Peeling fördert die Erneuerung der Haut.

3. Raus an die frische Luft!

Der Aufenthalt in gleichmäßig erwärmten Räumen macht den Körper träge. Außerdem trocknet die Heizungsluft die Schleimhäute aus. Das macht sie anfälliger für Krankheitserreger. Deshalb nutze jede Gelegenheit zur Bewegung im Freien – natürlich ausgestattet mit zum Wetter passender Kleidung. Erledige Einkäufe und Termine möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Und sosehr der Fernsehsessel oder das gemütliche Schmökersofa am Wochenende locken, auch bei Regenwetter kann ein Spaziergang äußerst wohltuend sein. Wichtig ist dabei, dass die Füße sich immer warm anfühlen. Wenn die Füße nämlich kalt sind, ziehen sich auch die Blutgefäße in der Nase zusammen. Bei einer schlecht durchbluteten Schleimhaut haben die Viren nämlich leichtes Spiel.

4. Vitaminreiche Ernährung

Wenn das Abwehrsystem auf Hochtouren arbeitet, benötigt es eine gute Nährstoffversorgung. Die Fresszellen des Immunsystems beispielsweise, die Bakterien und Viren vernichten können, brauchen vermehrt Vitamin C bei ihrer Arbeit. Vitamin A ist wichtig für die Funktion der Schleimhäute. Vitamin E und Vitamine der B-Gruppe, darunter Folat (Folsäure), werden für die Produktion von Antikörpern benötigt. Die T-Zellen des Abwehrsystems müssen ausreichend mit Zink und Eisen versorgt werden. Voraussetzung für ein starkes Immunsystem ist also eine abwechslungsreiche Ernährung mit natürlichen Zutaten, dazu gehören reichlich Gemüse und frisches Obst.

5. Ausreichend schlafen

Während des Schlafs regenerieren sich Körper und Seele. Das Immunsystem schläft nämlich nicht. Während der Tiefschlafphase arbeitet es mit Hochdruck daran, die Erfahrungen der Abwehrzellen mit unerwünschten Fremdstoffen und Fremdkörpern in Gedächtniszellen zu speichern. Auch steigt während des Schlafs allgemein die Zahl der Abwehrzellen an. Wer regelmäßig zu wenig schläft, das wurde auch durch Studien bestätigt, ist deshalb anfälliger für Krankheiten. Wenn Krankheit droht, zeigt das der Körper oft durch ein erhöhtes Schlafbedürfnis an. Um deinem Abwehrsystem die Arbeit zu erleichtern, solltest du dem dann unbedingt nachgeben.

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