Hilfreiche Lebensmittel bei fettreduzierter Ernährung

Fett ist in Massen in der Nahrung der Neuzeit enthalten. Fast Food, Fertiggerichte und Convenience Food sind die Übeltäter, die Zivilisationskrankheiten und Übergewicht auslösen – neben chronischem Bewegungsmangel. Eine fettreduzierte Ernährung scheint der nächste logische Schritt hin zum gesünderen Leben zu sein. Leider stecken sogar viele harmlos wirkende Rezepte voller Fettlieferanten und Fettquellen, sodass es gar nicht so einfach ist, heute weniger Fett zu sich zu nehmen. Mit den folgenden Lebensmittel-Empfehlungen fällt dir die fettreduzierte Lebensweise hoffentlich etwas leichter.

Weißes statt rotes Fleisch

Rote Fleischsorten wie Rind enthalten meistens mehr Fett als weißes Fleisch wie Geflügel. Wenn du momentan eher Schwein und Rind isst, solltest du diese Fleischsorten durch Geflügel wie Hähnchen oder Pute ersetzen. Erstens sind diese Fleischsorten fettärmer, zweitens sind sie nebenbei oft auch günstiger. Geschmackliche Unterschiede gibt es natürlich trotzdem, allerdings lässt sich Fleisch in den meisten Rezepten ohne große Probleme durch eine andere Sorte ersetzen. Selbst typische Rind- oder Schweine-Gerichte wie Gulasch können mit Geflügel zubereitet werden und ergeben leckere, fettarme Alternativen.

Sattmacher-Gemüse

Zu fettreduzierter Ernährung gehört das eine oder andere vegetarische Gericht, zumindest aber weniger Fleisch. Durch sein Protein fungiert Fleisch allerdings als Sattmacher, das musst du jetzt durch andere Lebensmittel ersetzen. Geflügel kannst du zwar in größerer Menge als Rind essen, satt machen kann aber auch Gemüse. Je nachdem, ob du sonstige Ernährungsgrundsätze wie Low Carb befolgst, kommen verschiedene Gemüsesorten für dich in Frage. Gute pflanzliche Sattmacher mit sehr wenig oder gar keinem Fett sind beispielsweise:

  • Orangen (und viele andere Zitrusfrüchte)
  • Kartoffeln
  • Bohnen
  • Linsen

Hilfreich sind auch Getreideflocken, sofern du nicht auf glutenfreie Ernährung achtest.

Fettarm, aber nicht fettreduziert

Mut zur fettreduzierten Ernährung machen die vielen Light-Produkte auf dem Markt. Von ihnen lässt du tatsächlich aber besser die Finger, um dich nicht noch viel ungesünder zu ernähren als vor der Umstellung. Denn diese enthalten meist künstliche Zusätze wie Süßstoffe, die potenziell krebserregend sind und vom Körper in vorhandenen Fettzellen eingelagert werden. Besser wäre eine Alternativen-Tabelle, die du zur Erstellung deiner Einkaufsliste konsultierst. Zu fast jedem fettigen Lebensmittel gibt es Alternativen. Anstelle von Butter kannst du etwa Sauerrahm oder Frischkäse kaufen, fettige Fischsorten wie Thunfisch lassen sich durch Seelachs oder Kabeljau ersetzen und manchmal liegt der Unterschied schon in der Farbe. Schwarze Oliven enthalten etwa die doppelte Menge Fett wie grüne Oliven. Höchstens bei Naturprodukten wie Milch kannst du statt dem Produkt mit 3,5% Fett die Variante mit 1,5% Fett kaufen, denn sie enthält dadurch noch keine künstlichen Zusätze.

Fettreduziert kochen

Fettärmere Lebensmittel sind kein Ding der Unmöglichkeit. Doch selbst diese können fettig werden, wenn sie fettreich zubereitet werden. Heutzutage gehören braten oder sautieren zu den beliebtesten Zubereitungsmethode für nahezu alles, denn das geht schnell. Allerdings ist dazu Bratfett erforderlich, sei es als Butter, Bratfett oder Bratöl. Dadurch wird selbst die fettärmste Hähnchenbrust fetthaltig. Weniger fetthaltig sind backen oder grillen. Fleisch und Gemüse lassen sich in Alufolie eingewickelt fast genauso schnell im Ofen zubereiten und enthalten danach nur das Fett, das sie schon vorher enthielten. Gerade Fleisch wird dabei angenehm weich und Gemüse kann mit dem passenden Rezept ein angenehmes Röstaroma entfalten, das es in der Bratpfanne nicht bekommt. Allein dadurch kannst du schon Fett in der Nahrung einsparen.

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