Kohlenhydrate

Kohlenhydrate (auch Saccharide, Zucker und Carbohydrate genannt) sind die wichtigste Energiequelle für unseren Köper. Neben Eiweiß, Fett und verschiedenen Vitaminen bilden sie den Hauptbestandteil unserer Nahrung. Sie bestehen aus Einfachzucker (Fruchtzucker, Traubenzucker), aus Zweifachzucker (Kristallzucker, Rohrzucker, Rübenzucker und Milchzucker) sowie aus Vielfachzucker (Stärke). Die Energiequelle ist dabei der Traubenzucker (Glukose). Die von uns mit der Nahrung aufgenommenen Zweifach- und Vielfachzucker werden von unserem Körper in Einfachzucker gespalten. Das geschieht dadurch, dass während der Verdauung verschiedene Enzyme eingesetzt werden.

Carbohydrate werden als Glykogen in unserem Körper gespeichert. Dabei gibt es mit etwa 350 Gramm einen Gykogenspeicher in der Muskulatur und mit ca. 100 Gramm einen Glykogenspeicher in der Leber. Das Glykogen in der Leber hält den Blutzuckerspiegel aufrecht und versorgt die Körperzellen konstant mit Glykose. Sobald du deinen Körper durch Sport und Training belastest, wird ein Teil des Leberglykogens auch in deiner Muskulatur aufgenommen.

Die Energiequelle für den Sport wird aus Kohlenhydraten und Fetten gewonnen. Die Energiegewinnung aus Karbohydtaten läuft schneller ab als bei den Fetten. Wenn der Körper durch das Training belastet wird, steigt der Anteil der Carbohydrate zur Energiebereitstellung dementsprechend. Infolgedessen musst du je nach Intensität und Dauer beim Training deinen Glykogenspeicher mit Sacchariden auffüllen. Sind deine Vorräte erschöpft, droht dir ein Leistungseinbruch und es kommt der gefürchtete „Mann mit dem Hammer“. Deinen Speicher kannst du anheben, indem du mindestens 50 Prozent deiner Nahrung mit Sacchariden deckst. Vor einem Wettkampf lässt sich der Glykogenspeicher durch eine gezielte Ernährung anheben, sogenannte Glykogen-Superkompensation oder Carbohydrate-Loading. Während einer längeren sportlichen Veranstaltung (z.B. Marathon) kannst du zusätzliche Saccharide über Getränke, Gels, und Riegel zu dir nehmen.

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